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4400 Jobs weltweit von Volvo gestrichen

11. Februar 2014 Keine Kommentare

cc by fotopedia / Hakan Dahlström

Es ist eine schwere Zeit für den Handel mit Lastwagen in Europa. Das bekommt auch der schwedische Hersteller Volvo zu spüren. Inzwischen gab er bekannt, gleich 4400 Stellen dieses Jahr streichen zu wollen. Und es ist nicht abzusehen, ob es nicht noch mehr werden können.

Warum der Stellenabbau?

Begründet liegt die hohe Zahl vor allem in einer neuen EU-Verordnung, die die Abgaswerte neuer LKWs regelt. Immerhin sind viele der alten Wagen nicht nur gewaltige Benzinschlucker, sondern stoßen auch jede Menge Schadstoffe aus. Ab 2014 greift die neue Verordnung. Die neuen LKWs müssen jetzt der neuen Norm genügen. Das macht die Herstellung aufwendiger und die Preise dementsprechend teurer. Darum hatten viele LKW Händler, Spediteure und Großhändler sich noch Ende 2013 mit reichlich Neuwagen eingedeckt. Das hatte zur Folge, dass die Umsatzzahlen von Volvo noch einmal kurzfristig in die Höhe stiegen. Nach eigenen Angaben erreichte der Konzern im vierten Quartal 2014 einen Umsatz von umgerechnet 8,7 Milliarden Euro. Doch nun wird das Tal nach dem Berg befürchtet. Neu eingeführte Modelle, wie der Volvo V50 fanden in diesem Jahr bereits weniger Absatz als gehofft und bisher gibt es keine Anzeichen, dass sich dieser Trend ändern könnte.

Wo werden die Stellen abgebaut?

Viele Details wollte der Hersteller aus seiner Zentrale in Göteborg noch nicht verlauten lassen. Bekannt ist aber, dass die 4400 abzubauenden Stellen nicht allein aus Schweden kommen sollen. Im ganzen europäischen Geschäft sollen Stellen wegfallen. Hauptsächlich aus dem Bereich der Büroleute und der Berater werden Stellen im Laufe des Jahres abgebaut.
Ursprünglich hatte Volvo angekündigt nur 2000 Stellen zu streichen. Doch das schlechte Geschäft zwang den Hersteller, die Zahlen massiv zu erhöhen. Ab wann mit den ersten Entlassungwellen zu rechnen ist, gab Volvo noch nicht bekannt. Auch ist unklar, ob nicht vielleicht noch weitere Stellen abgebaut werden müssen, sollte das Geschäft weiterhin schlecht laufen. Nach eigenen Angaben hat Volvo mehr als 95.000 Mitarbeiter, von denen jetzt einige um ihre Arbeit fürchten müssen.

Seit 1999 ist Volvo nur noch im Lastwagengeschäft tätig, weshalb die gegenwärtige Lage den Bauer ganz besonders hart trifft. Die gleichnamige PKW-Sparte wurde 1999 an Ford verkauft, der sie wiederum 2010 an den chinesischen Geely-Konzern verkaufte.

Volvo beendet 2010 mit Absatzsatz

9. Januar 2011 Keine Kommentare

Dem schwedischen Autobauer Volvo ist 2010 das gelungen, was viele Konkurrenten vergebens versuchten. Der Automobilhersteller konnte das Jahr mit einem deutlichen Absatzplus abschließen und verkaufte mehr Autos als im Vorjahr. Nach eigenen Angaben verkaufte Volvo weltweit 373.525 Fahrzeuge. Dabei handelt es sich im Vergleich zum Vorjahr um ein Plus von 11,2 Prozent. Volvo konnte somit 2010 fast das Absatzniveau des Vorkrisenjahres 2008 erreichen. Doch trotz des Erfolges ist man von dem Absatzbestwert aus dem Jahr 2007 auch weiterhin in Göteborg weit entfernt.

Bedeckt hält sich Volvo bislang mit Blick auf Umsatz und Gewinn. Im ersten Quartal konnte der Autobauer nach eigenen Angaben jedoch in die Gewinnzone zurückkehren. Nach Angaben des Unternehmens konnte diese Entwicklung im Gesamtjahr bestätigt werden. Mit schlechten Ergebnissen schloss Volvo hingegen auf dem wichtigsten Markt ab. In den USA mussten die Schweden einen Absatzrückgang von 12,2 Prozent hinnehmen. Ein deutliches Plus erreichte der Automobilhersteller hingegen in Schweden und China. In Schweden stieg der Absatz um 26,6 Prozent.

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